Grundlagen · 5. November 2026 · 5 Min. Lesezeit
Eigene Domain und E-Mail-Adresse: So richten Betriebe sie richtig ein
info@ihrbetrieb.de wirkt professioneller als eine Gmail-Adresse. Was Sie brauchen, worauf es bei der Einrichtung ankommt und warum Ihre Mails sonst im Spam landen.
Eine eigene Domain und eine passende E-Mail-Adresse sind die Visitenkarte im Netz. Eine Anfrage an info@ihrbetrieb.de wirkt vertrauenswürdiger als an eine Freemail-Adresse, und sie bleibt Ihnen auch dann, wenn Sie den Anbieter wechseln.
Die richtige Domain wählen
- Kurz, leicht zu buchstabieren und ohne Bindestrich-Ketten.
- Für Kunden in Deutschland in der Regel eine .de-Domain.
- Am besten der Betriebsname, nicht nur Stichwörter.
- Auf Ihren Namen bzw. Ihre Firma registrieren, nicht auf die Agentur.
Domain, Website und E-Mail sind drei Dinge
Die Domain ist die Adresse. Die Website kann bei einem Hoster liegen, die E-Mails bei einem anderen Anbieter. Verbunden wird alles über die DNS-Einstellungen der Domain. Das ist praktisch, weil Sie einzelne Teile wechseln können, ohne alles umzuziehen.
Damit Ihre Mails nicht im Spam landen
- 01
SPF
Legt fest, welche Server im Namen Ihrer Domain senden dürfen.
- 02
DKIM
Eine digitale Signatur beweist, dass die Mail wirklich von Ihnen kommt.
- 03
DMARC
Sagt Empfängern, was mit gefälschten Mails passieren soll.
- 04
Testen
Eine Testmail an Gmail und Outlook schicken und prüfen, ob sie im Posteingang ankommt.
Große Mail-Anbieter wie Gmail verlangen diese Einträge inzwischen von vielen Absendern. Fehlen sie, landen Angebote und Rechnungen schnell im Spam-Ordner Ihrer Kunden.
Typische Fehler
- Die Domain läuft auf den Namen eines früheren Dienstleisters.
- Die Verlängerung wird vergessen und die Domain läuft aus.
- Kontaktformulare verschicken Mails ohne korrekte Absender-Einstellungen.
- Alle im Team nutzen ein gemeinsames Postfach mit einem Passwort.
Weitere Notizen