Onlineshop · 5. November 2026 · 6 Min. Lesezeit
Shopify, WooCommerce oder individuell: Welcher Onlineshop passt?
Drei Wege zum eigenen Shop, ehrlich verglichen: Kosten, Aufwand, Freiheit und für wen sich welcher Weg lohnt.
Wer einen Onlineshop plant, landet fast immer bei drei Optionen: Shopify als Mietlösung, WooCommerce auf WordPress oder ein individuell entwickelter Shop. Keine davon ist immer die beste. Es kommt auf Sortiment, Budget und Pläne an.
Shopify: schnell startklar
- Vorteile: schneller Start, Hosting und Sicherheit inklusive, viele Apps.
- Nachteile: monatliche Gebühren, kostenpflichtige Apps summieren sich, Anpassungen haben Grenzen.
- Passt für: Händler, die schnell verkaufen wollen und ein Standard-Sortiment haben.
WooCommerce: flexibel auf WordPress
- Vorteile: Software kostenlos, riesige Auswahl an Erweiterungen, volle Kontrolle über die Daten.
- Nachteile: Hosting, Updates und Sicherheit liegen bei Ihnen, viele Plugins machen die Seite langsam und anfällig.
- Passt für: Betriebe, die schon WordPress nutzen oder Inhalte und Shop eng verbinden wollen.
Der MARG-Shop in den Niederlanden läuft zum Beispiel auf WordPress, mit eigenem Theme und zweisprachig auf Niederländisch und Englisch.
Individuell entwickelt: maßgeschneidert
- Vorteile: genau Ihre Abläufe, sehr schnell, keine laufenden App-Gebühren, keine Plugin-Abhängigkeiten.
- Nachteile: höhere Anfangsinvestition, Sie brauchen einen Entwickler für Änderungen.
- Passt für: besondere Abläufe wie Vorbestellung, Abholzeiten, Konfiguratoren oder Anbindung an eigene Systeme.
So entscheiden Sie
- 01
Sortiment
Wenige Standardprodukte sprechen für Shopify, komplexe Varianten oder Abläufe für individuell.
- 02
Budget
Rechnen Sie die laufenden Kosten über drei Jahre, nicht nur den Start.
- 03
Eigene Zeit
Wer pflegt Updates und Plugins? Bei WooCommerce ist das kein Nebenbei-Job.
- 04
Pläne
Was soll der Shop in zwei Jahren können? Ein Umzug später ist teurer als die richtige Wahl jetzt.
Weitere Notizen