Technik verständlich · 5. November 2026 · 5 Min. Lesezeit
Langsame Website: Warum jede Sekunde Kunden kostet und wie Sie das ändern
Ladezeit entscheidet, ob Besucher bleiben und wie Google Ihre Seite bewertet. Core Web Vitals verständlich erklärt, die häufigsten Bremsen und was wirklich hilft.
Niemand wartet gern. Besonders am Handy, unterwegs und mit schwachem Netz springen Besucher ab, wenn eine Seite nicht schnell etwas zeigt. Und Google misst die Ladezeit mit und bezieht sie in die Bewertung ein.
Die drei Werte, auf die Google schaut
- 01
LCP: Wie schnell erscheint das Wichtigste?
Der größte sichtbare Inhalt, etwa das Titelbild, sollte innerhalb von 2,5 Sekunden da sein.
- 02
INP: Wie schnell reagiert die Seite?
Nach einem Tippen oder Klick sollte die Seite in unter 200 Millisekunden reagieren.
- 03
CLS: Springt die Seite?
Inhalte sollten beim Laden nicht verrutschen, sodass man versehentlich das Falsche antippt.
Die häufigsten Bremsen
- Riesige, unkomprimierte Bilder direkt aus der Kamera
- Viele Plugins und Skripte, die auf jeder Seite geladen werden
- Schriften und Dienste von fremden Servern
- Günstiges Hosting, das unter Last langsam wird
- Slider und Videos ganz oben, die alles andere blockieren
Was wirklich hilft
- Moderne Bildformate (WebP, AVIF) in passender Größe für jedes Gerät
- Nur laden, was die jeweilige Seite braucht
- Schriften selbst ausliefern
- Inhalte vorab erzeugen und über ein schnelles Netzwerk ausliefern
- Regelmäßig messen, zum Beispiel mit PageSpeed Insights
Diese Website wird bei jeder Änderung gemessen: auf dem Desktop erreicht sie in Lighthouse rund 97 bis 99 von 100 Punkten, mobil bei gedrosselter Verbindung um die 87, trotz Animationen und Live-Demos.
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