Gastronomie · 1. November 2026 · 5 Min. Lesezeit
QR-Bestellung in der Gastronomie: So funktioniert es wirklich
Wie ein QR-Bestellsystem mit Vorbestellung und Online-Zahlung im Alltag funktioniert, was man dafür braucht und worauf es ankommt. Aus der Praxis bei EFA.
Ein QR-Code auf dem Tisch, ein Link in Google Maps oder auf Instagram, und Gäste bestellen direkt am eigenen Handy. Das klingt einfach. Damit es im Alltag funktioniert, müssen aber einige Teile sauber zusammenspielen. Hier ist, was ich beim Bau des Systems für die EFA-Tankstellen-Bistros gelernt habe.
Der Ablauf aus Sicht des Gastes
- 01
Scannen oder klicken
QR-Code am Tisch oder Link öffnen. Keine App, kein Konto.
- 02
Auswählen
Speisen, Getränke, Extras und Optionen, mit Bildern und Preisen.
- 03
Bezahlen
PayPal oder Karte. Erst nach erfolgreicher Zahlung geht die Bestellung raus.
- 04
Abholen oder servieren lassen
Zur Wunschzeit abholen oder am Tisch bekommen.
Und hinter der Theke
- Neue Bestellungen erscheinen live im Admin-Panel, mit Ton
- Der Bon druckt automatisch, mit Tisch oder Abholzeit
- Produkte, Preise und Öffnungszeiten pflegt das Team selbst
- Mehrere Filialen laufen über ein System, jede mit eigenen Tischen und QR-Codes
Worauf es ankommt
- Geschwindigkeit: die Bestellseite muss auch mit schlechtem Netz in Sekunden laden
- Zahlung zuerst: so gibt es keine bestellten, aber unbezahlten Speisen
- Klare Abholzeiten, die zur echten Kapazität der Küche passen
- Druckfertige QR-Tischkarten, damit die Einführung an einem Nachmittag gelingt
Brauche ich dafür eine App?
Nein. Ein gutes Bestellsystem läuft im Browser. Gäste müssen nichts installieren, und Sie sparen sich die App-Stores. Für das Team reicht ein Tablet, ein Laptop oder ein Handy hinter der Theke.
Weitere Notizen